ACHTSAMKEIT


Psychotherapie Regensburg CONASTRIS - Achtsamkeit

Rahmenbedingungen

Je nach individueller Situation ist es möglich, achtsamkeitsorientierte Methoden in eine Therapiesitzung mit einzubeziehen. Das entscheiden wir immer gemeinsam in der jeweiligen Sitzung.

Anwendungsgebiete

Dauerstress oder ein anhaltendes Ungleichgewicht von Anspannung/Entspannung können zu chronischer Erschöpfung, körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Herz- und Kreislaufkrankheiten, aber auch zu Schwermut oder Depression führen.

Burnout ist laut ICD-10 (weltweit anerkanntes Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen) keine offizielle Diagnose, sondern vielmehr ein Prozess, der zu einer psychischen Erkrankung führen kann. 

Burnout kann als multifaktorieller Prozess gesehen werden, der sowohl durch die eigene Persönlichkeitsstruktur als auch durch Umwelt- und Arbeitsbedingungen mitbestimmt wird.

Wirkungsweise

Achtsamkeit ist nicht als Entspannungsverfahren zu verstehen, sondern als ein Schulungsweg der Bewusstheit und (Selbst-) Erkenntnis. Die Pflege einer liebevollen Haltung sich selbst, und – in Folge dessen - auch anderen Menschen gegenüber, ist ein zentraler Bestandteil von Achtsamkeit.

 

Erstens: Alles wahrnehmen, was da ist: Schmerz, Angst, Trauer, Neid, Stress etc. Es wird erstmal registriert. In privaten oder beruflichen Konfliktsituationen oder Prüfungen... Diesen Dingen Raum geben, sich zu zeigen. 

Und zweitens: Sich aktiv damit auseinandersetzen, d. h. bewusst zu entscheiden, wie man mit der momentanen Lage umgehen will, anstatt sich immer nur als Opfer der Situation zu empfinden.


Achtsame Lebensführung als lebenslanger Übungsweg, als Technik, die es zu kultivieren gilt.
Übungen wie Selbstreflexion, Focusing, Imaginationen, Besuch beim Inneren Team usw. wirken auf die körperlichen, mentalen/kognitiven und emotionalen Funktionen.
 
Je nachdem, ob man eine Situation als Stresssituation oder als ungefährlich empfindet, bleibt man entweder ruhig oder man reagiert mit einer entsprechenden Stressreaktion darauf (Herzklopfen, Panik etc.). D. h. entscheidend für die Art der Reaktion ist, wie man diese potentiell belastende Situation (unbewusst und blitzschnell) zentral bewertet.
Nun gilt es, diese genauen Umstände/Glaubensmuster, die zur Reaktion geführt haben, achtsam wahrzunehmen und anzunehmen, ohne sich zu verurteilen.

"Was man nicht annimmt, kann man nicht ändern."
(C. G. Jung)


Und genau hier können Achtsamkeitsübungen ansetzen, sodass z. B. der Blutdruck sinkt oder auch die Schmerzempfindlichkeit, die Regulation des vegetativen Nervensystems oder der Schlaf sich verbessern können.
 

„Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.“
(Marc Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, 121 – 180 n. Chr.)

 
Hinweis: Achtsamkeitsmethoden sind kein Allheilmittel, sondern verschaffen meist eine Erleichterung der Symptomatik und können bisher unmögliche Veränderungen in Gang setzen.