TRAUMDEUTUNG

Psychotherapie Regensburg CONASTRIS - Traumdeutung

Rahmenbedingungen

Wenn sich ein Traum immer wiederholt, oder ein Traum einen Patienten innerlich sehr beschäftigt, so macht es Sinn, die Deutung dieses Traumes in die Therapiesitzung mit einzubeziehen. 

Wirkungsweise

Der Traum als Weg zum Unbewussten

Das Unterbewusstsein „erzeugt“ Träume, weil es das ausdrücken will, was der Träumende – warum auch immer - mit seinem Bewusstsein nicht wahrnehmen kann.

"Der Traum ist der beste Beweis dafür, dass wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint."
(Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker, 1813 - 1863)


Traumsymbolik
Im ersten Moment erscheinen manche Träume als unsinnig oder verrückt. Da die meisten Träume in einer symbolischen Sprache zum Menschen sprechen, muss diese Sprache erst noch in eine „verständliche“ Form übersetzt werden.

Mit dem Träumenden zusammen wird die Bedeutung seiner Traumsymbolik erarbeitet.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Traumsymbolik nur im persönlichen Lebenszusammenhang des Träumenden interpretiert und in eine verständliche Alltagssprache übersetzt werden kann. 

Auf Basis der Assoziationen, die der Träumende zu den Symbolen hat, kann dann die Bedeutung des Traums im persönlichen Zusammenhang entschlüsselt werden.

 

In Träumen können sich z. B. Probleme zeigen, die das Unterbewusstsein zu lösen versucht und die auf der individuellen Vergangenheit des Träumenden basieren.

"Träume haben einen Sinn."
(Sigmund Freud)

 

Wird der Traum richtig gedeutet, so hat dies eine tiefe innere Berührung zur Folge. Erkenntnisse über sich selber, über sein Innerstes und über die aktuelle Lebenssituation sind möglich. 

 

Nach der Deutung folgt sinnvollerweise die „Arbeit“ an der Traumbotschaft, d. h. es gilt, das Erlernte bzw. die Einsichten aus dem Traum im täglichen Leben umzusetzen. Denn erst dann hat der Traum seinen „Sinn“ erfüllt.

 

„Ein unverstandener Traum bleibt bloßes Ereignis, aber das Verstehen macht ihn zum Ereignis.“
(C.G. Jung)


Traumtagebuch
Direkt nach dem Aufwachen kann das Geträumte in einem Traumtagebuch (stichpunktweise) festgehalten werden, da es sonst schnell wieder "vergessen" wird (weil man vielleicht man mit den Gedanken schon in der Arbeit oder Schule ist). Das "Sich-an-Träume-Erinnern" kann übrigens durch die Beschäftigung mit Bilder, Märchen, Mythen gefördert werden.